Rauchstopp mit Champix®-Unterstützung

29.12.2018: Beginn der Einnahme von Champix® genau nach Plan. Champix® ist ein Arzneimittel von Pfizer, das erwachsenen Personen helfen soll, mit dem Rauchen aufzuhören. Nach ca. 38 Jahren als Raucher (mit einem Konsum von durchschnittlich einer Packung Zigaretten am Tag) und nach zwei bis drei gescheiterten ernsthaften ein- bis zweiwöchigen Versuchen mit dem Rauchen aufzuhören nach der Schlusspunkt-Methode (also schlagartig auf null Zigaretten, jedoch ohne medikamentöse Unterstützung) habe ich mich entschlossen, nun diesen erneuten Rauchstopp mit medikamentöser Unterstützung zu starten. Die Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen aus den Gebrauchsinformationen für Anwender lesen sich allerdings gruselig:

Zitat (Ausschnitt):

„Bei Patienten, die CHAMPIX einnahmen, wurde von Depressionen, Selbstmordgedanken, selbstgefährdendem Verhalten sowie von Selbstmordversuchen berichtet. Wenn Sie unter der Einnahme von CHAMPIX eine innere Unruhe verspüren, depressiv werden oder Verhaltensänderungen bemerken, die Sie oder Ihre Familie beunruhigen, oder wenn sich bei Ihnen Selbstmordgedanken oder ein selbstgefährdendes Verhalten entwickelt, sollten Sie die Einnahme von CHAMPIX beenden und umgehend Ihren Arzt aufsuchen, der die Behandlungsmöglichkeiten überprüfen wird.

Auswirkungen der Raucherentwöhnung

[…]

Bei einigen Personen war die Raucherentwöhnung – mit oder ohne Behandlung – mit einem erhöhten Risiko für Veränderungen im Denken oder Verhalten, Depression und Angstzuständen verbunden, und sie kann mit einer Verschlechterung von psychischen Erkrankungen verbunden sein. Wenn Sie psychische Erkrankungen in der Vorgeschichte haben, sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt.“


12.01.2019: Beginn des Rauchstopps (= am 15ten Tag)

In der ersten Zeit persönlich beobachtete Wirkungen und Nebenwirkungen:

  • Übelkeit (meist 30 – 60 Minuten oder auch mal länger nach Einnahme von Champix®, in den ersten Wochen, verstärkt zu Beginn der „Behandlung“, nach 3 Wochen kaum noch)
  • Alkoholunverträglichkeit bis hin zu Widerwillen, schmeckt einfach nicht, insbesondere gegen Bier, sowieso gegen „größere“ Mengen
  • Gelegentliche Albträume (nach zwei Wochen, bei finaler Dosis?)
  • Insgesamt meine ich weniger „Schmacht“, „Craving“, „Rauchverlangen“, wahrzunehmen, insbesondere zu Beginn des Rauchstopps; weiterhin aber „Denken“ an Rauchen oder unwillkürliche Impulse eine Zigarette rauchen zu gehen (bis einem einfällt, dass man ja gar nicht mehr raucht); gewisse Reizbarkeit (3. Woche) tritt auf
  • Atmung verbessert sich nach einigen Tagen  deutlich (kaum bzw. kein Husten oder Räuspern mehr), Geruchs- und Geschmackssinn verbessert

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